Betreuung

Im Zuge der neuen Promotionsordnung schließen Betreuer, Mentoren und Doktorand eine Betreuungsvereinbarung. Diese dient der Strukturierung und Planbarkeit des Promotionsvorhabens. Die Erstellung eines Projektplans und die Wahl der fachlichen und überfachlichen Qualifizierungselemente sind wichtige Elemente und werden in der Betreuungsvereinbarung festgehalten.

Betreuer und Mentoren:

Die Betreuer im Sinne der TUM Graduate School müssen Hochschullehrer an der Fakultät für Medizin sein (bzw. für Ausnahmen lesen Sie bitte § 1 der TUM Promotionsordnung vom 01.01.2014). Sie tragen die Hauptverantwortung für die fachliche Betreuung.

Die Mentoren übernehmen eine weitere fachliche und überfachliche Betreuung. Sie müssen ihre Befähigung durch einen Doktortitel nachweisen.

Betreuer und Mentoren müssen jeweils unterschiedliche Personen sein und aus unterschiedlichen Kliniken/Instituten kommen. Wie es in den unterschiedlichen Programmen gehandhabt wird, finden Sie hier: http://www.mgc.med.tum.de/de/node/10869

Achtung: Im Promotionsprogramm zum Dr. med./Dr. med. dent. muss der Mentor verpflichtend für alle Neuanmeldungen ab September 2019 aus einer anderen Klinik / einem anderen Institut kommen! Anmeldungen bei denen das nicht der Fall ist, müssen gelöscht und vollständig neu erstellt werden!

Aufgaben der Betreuer und Mentoren:

  • Die Betreuer und Mentoren beraten den Doktoranden bei der eigenständigen Erarbeitung fachlich, indem sie insbesondere
    • den Doktoranden in das Fachgebiet und das relevante wissenschaftliche Umfeld einführen,
    • Hinweise zur Beschaffung der Fachliteratur und des Forschungsmaterials geben,
    • Empfehlungen zur Formulierung und Begrenzung von Thema und Problemstellung geben,
    • Hypothesen und Methoden diskutieren und beurteilen,
    • Resultate und deren Beurteilung besprechen,
    • die Teilnahme an wissenschaftlichen Tagungen entsprechend den finanziellen Möglichkeiten fördern,
    • sich mindestens halbjährlich mit dem Doktoranden zu einer ausführlichen Besprechung treffen,
    • Disposition und Darstellung (Aufbau, Sprache) der Dissertation beratend begleiten.
  • Die Betreuer und Mentoren beraten den Doktoranden im Sinne der überfachlichen Qualifizierung und zur Persönlichkeitsentwicklung und unterstützen in Hinblick auf einen zügigen Fortgang der Promotion.
  • Ein an der TUM oder dem Klinikum rechts der Isar ansässiger Betreuer verpflichtet sich, die Betreuung des Promotionsvorhabens im Sinne dieser Vereinbarung zu Ende zu führen.

Aufgaben des Doktoranden:

  • Im Gegenzug verpflichtet sich der Doktorand, durch konzentrierte Arbeit im Promotionsvorhaben und kontinuierliches Kontakthalten zu dem Betreuer, die genannten Betreuungsleistungen zu ermöglichen und zu nutzen.
  • Der Doktorand soll sich während der Dienst- bzw. Promotionszeit auch in der akademischen Selbstverwaltung engagieren können.
  • Der Doktorand kann im Rahmen seiner Mitgliedschaft in der TUM-GS vielfache Qualifizierungsleistungen in Anspruch nehmen. Er verpflichtet sich im Gegenzug, am Qualifizierungsprogramm, insbesondere den verpflichtenden Elementen, vollumfänglich teilzunehmen. Im Rahmen der von der TUM-GS veröffentlichten aktuellen Regelungen hat er so Anspruch auf die Fördermittel der TUM-GS.
  • Um zur Promotion zugelassen zu werden und das Zertifikat der TUM-GS zu erhalten, sind die Erbringung und der Nachweis aller Leistungen nötig. Zuvor erbrachte aber nicht anderswo (z.B. Master) angerechnete Leistungen können in der TUM-GS angerechnet werden
  • Berichtspflicht: Der Doktorand hat auf Anfrage jederzeit Auskünfte zum Stand und Fortschritt der Dissertation zu geben, wenn er vom Graduiertenzentrum danach gefragt wird.