Promotionsprogramm Translationale Medizin

Das Promotionsprogramm „Translationale Medizin“ ist ein strukturiertes Promotionsprogramm der Fakultät für Medizin. Es richtet sich an besonders forschungsinteressierte und motivierte Medizinstudierende. Ziel des Programms ist es, von Anfang an eine besonders gute Passung von Projektleitern, Projekt und Promovierenden zu erreichen und dadurch bestmögliche Voraussetzungen für das Gelingen der Promotion zu schaffen. Zu diesem Zweck werden zuerst geeignete Projekte ausgewählt, die interessierten Studierenden in Form einer Projektbörse präsentiert werden. Nach Gesprächen mit den Projektleitern können sich Studierende anschließend um konkrete Projekte bewerben. Aufgrund der von Projektleitern und Studierenden angegeben Präferenzen findet schließlich das Matching von Projektleiter, Projekt und Promovierenden statt. Aufgenommene Promovierende forschen zunächst ein Jahr in Vollzeit (anschließend zwei Jahre studienbegleitend) und nehmen zusätzlich an einem eigens für dieses Programm entwickelten Curriculum teil.

Im Jahr 2015 konnte die Fakultät mit diesem Konzept ein kompetitives Promotionskolleg der Else Kröner-Fresenius-Stiftung einwerben, wodurch wir die Attraktivität des Programms weiter steigern und sowohl Projektleitern wie Promovierenden noch bessere Konditionen bieten können.

Das Promotionsprogramm Translationale Medizin zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Ein anspruchsvolles, experimentelles oder klinisches Promotionsprojekt
  • Qualitätssicherung durch geprüfte Promotionsthemen
  • Eine Projektbörse mit Auswahl an einem breiten Spektrum von Forschungsfeldern
  • Anstellung als Studentische Hilfskräfte durch die Fakultät (monatlich ca. 800 Euro brutto für die ersten 12 Monate)
  • Sachmittel in Höhe von 8.000 Euro für das erste Forschungsjahr
  • Eigens entwickeltes Curriculum zu verschiedenen fachspezifischen und überfachlichen Themen wie Forschungsprojekte und ihre Förderung, Umgang mit Ergebnissen, das Labor als Arbeitsplatz, wissenschaftliches Arbeiten etc.
  • Eine strukturierte wissenschaftliche Ausbildung und Promotion
  • Mitgliedschaft in der TUM Graduate School
     

Bewerbungsverfahren:

Im Konzept des Promotionsprogramms spielt das Finden einer passenden Kombination von Projektleiter, Projekt und Doktorand eine zentrale Rolle. Dies soll durch ein besonderes Bewerbungs- und Auswahlverfahren mit folgenden Schritten sichergestellt werden:

  1. Einreichung von Projektvorschlägen durch die Projektleiter (i.d.R. ab Mitte November bis Anfang Januar des Folgejahres)
  2. Prüfung und Auswahl der Projektvorschläge durch die Kommission Translationale Medizin (bis ca. Ende Januar)
  3. Vorstellung der angenommenen Themen im Rahmen einer Projektbörse (Anfang Februar)
  4. Möglichkeit zu weiteren Gespräche, Besuch der Labore etc. im Anschluss
  5. Bewerbung um bis zu drei Projekte inklusive Lebenslauf, Zeugnissen und Motivationsschreiben (bis ca. Mitte Februar)
  6. Angabe von Präferenzen durch die Arbeitsgruppenleiter nach Abschluss des Bewerbungszeitraums für Studierende
  7. Auswahl und Matching der Projektleiter und Studierenden auf Basis der Präferenzen und Unterlagen durch die Kommission (Ende Februar)
  8. Projektbeginn zum Sommer- oder Wintersemester in Absprache mit der Arbeitsgruppe

Es können bis zu 15 Kombinationen pro Jahr gefördert werden.
 

Voraussetzungen und Anforderungen:

  • Mindestdauer: 1 Jahr Vollzeitforschung, anschließend 2 Jahre studienbegleitende Forschung (mind. 5 SWS im Durchschnitt)
  • Betreuungsvereinbarung zwischen Doktorand, Betreuer und Mentoren im Sinne der Richtlinien der TUM-GS
  • Teilnahme am Qualifizierungsprogramm
  • Freigabe des Arbeitsvertrags nach Nachweis des ersten Urlaubssemester
  • Erster Teil der Ärztlichen Prüfung muss erfolgreich bestanden sein

 

Das Poster für die Projektbörse finden Sie in Kürze hier.

Die aktuellen Termine finden Sie hier.

Genaue Informationen für Projektleiter finden Sie hier.